Pressemitteilungen
Pressemitteilung - August 2007
Deutsche Diagnostika-Gruppe besteht 25 Jahre
Frankfurt - Die Deutsche Diagnostika-Gruppe (DDG) feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Der Verbund von 18 Behörden, wissenschaftlichen Berufs- und Fachverbänden sowie von Herstellerorganisationen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1982 Reputation als neutrales Beratungsgremium von Bundes- und Landesministerien sowie der Selbstverwaltungsorgane von Krankenkassen und Ärzteschaft erworben.
Die Kompetenz der in Frankfurt ansässigen DDG, zu der beispielsweise das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), aber auch das Deutsche Institut für Normung (DIN) gehören, ist immer dann gefragt, wenn im Bereich der Labordiagnostik Gesetze oder Verordnungen geplant oder verändert werden sollen. So hat die DDG am Medizinproduktegesetz mitgewirkt, aber auch warnend ihre Stimme erhoben, als sich Krankenkassen und Ärzteschaft 1999 auf die Budgetierung laborärztlicher Leistungen verständigten.
Richtschnur ihrer Arbeit und ihrer öffentlichen Äußerungen ist das Satzungsziel der DDG, die Weiterentwicklung der Qualität in der Laboratoriumsmedizin zum Nutzen der Patienten zu fördern. Dieses Ziel verfolgt die Deutsche Diagnostika-Gruppe nicht nur auf politischem Feld. Die DDG arbeitet international an der Standardisierung von Diagnoseverfahren sowie der Normung mit. Sie ist deutscher Ansprechpartner entsprechender ausländischer Organisationen. Sie entwickelt Richtlinien, beispielsweise die "Grundsätze zur guten analytischen Praxis in medizinischen Laboratorien" oder arbeitet an ihnen mit, wie etwa an den Richtlinien der Bundesärztekammer zu Ringversuchen in der Infektionsserologie. DDG-Vorsitzender Dr. Jürgen Knoop, Marburg, zieht eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit. Sie habe zur fachlichen wie politischen Diskussion beigetragen und den Stellenwert der Labordiagnostik im Gesundheitswesen gestärkt.
Eine ausführliche Darstellung zur DDG kann in Deutsch und Englisch unter http://www.deutsche-diagnostika-gruppe.de Button 25-jahre-DDG abgerufen werden.
Für Rückfragen:
DDG Deutsche Diagnostika Gruppe Telefon: 06421/3 27 66 Telefax: 06421/3 27 67 Lindenweg 1 35041 Marburg Internet-Adresse: http://www.deutsche-diagnostika-gruppe.de
Die Deutsche Diagnostika Gruppe e. V. ist ein Zusammenschluss von 18 Behörden, wissenschaftlichen Berufs- und Fachverbänden sowie von Herstellerorganisationen. Laut Satzung hat sich die DDG zur Aufgabe gestellt, die Qualität der Laboratoriumsmedizin zum Nutzen der Patienten weiter zu entwickeln. Seit ihrer Gründung im Jahr 1982 arbeitet sie als neutrales Beratergremium für Bundes- und Landesministerien sowie für Selbstverwaltungsorgane von Krankenkassen und Ärzteschaft.
Pressemitteilung - November 2003
Einschnitte bei der Laboratoriumsdiagnostik können Patientenleben gefährden
Berlin - Die Deutsche Diagnostika Gruppe e. V. (DDG) warnt vor Kürzungen in der Laboratoriumsdiagnostik. Eine Expertengruppe der DDG hat zur Qualitätssicherung der Laboratoriumsdiagnostik insbesondere bei Probentransporten eine Stellungnahme erarbeitet. Jedes Krankenhaus müsse auch in Zukunft mit einem diagnostischen Labor ausgestattet sein, faßte DDG-Vorsitzender Dr. Jürgen Knoop heute (4.11.) in Berlin auf der Jahresversammlung dieses Zusammenschlusses von Behörden, wissenschaftlichen Berufs- und Fachverbänden sowie von Herstellerorganisationen die Ergebnisse zusammen. Nur mit dem Labor ist gewährleistet, dass man z. B. bei Patienten mit akuten Beschwerden ohne vermeidbare Verzögerung etwa einen Herzinfarkt, ein diabetisches Koma oder akute Infektionen nachweisen und entsprechende Behandlungen einleiten könne.
Kürzungen in der Labordiagnostik durch Auslagerung und komplettes Schließen von Krankenhauslaboratorien führten dazu, dass Fehlbefunde die Liegezeiten verlängern, die Patienten psychisch belasten oder gar das Leben von Patienten gefährden können, betonte der DDG-Vorsitzende. Auf diese Weise werde zudem die Wettbewerbsfähigkeit der Krankenhäuser, wie sie nach DRG-Bedingungen (Diagnosis Related Groups) gefordert werde, beträchtlich geschmälert.
Nahezu alle Krankheitsdiagnosen und die therapeutischen Entscheidungen bei Patienten im Krankenhaus hängen von Laborwerten der klinischen Chemie, der Hämatologie, der Transfusionsmedizin, der Hämostaseologie und der Infektionsdiagnostik ab. Internationale Fachgesellschaften fordern, dass bei besonderen Proben Lagerungs- und Transportzeiten von 15 bis 30 Minuten und im Normalfall von zwei Stunden nicht überschritten werden dürfen. Bei Laborproben, die länger als zwei Stunden gelagert oder transportiert werden, können zahlreiche Infektionserreger sich dem Nachweis entziehen, indem sie entweder absterben oder von Kontaminationskeimen überwuchert werden. Eine Therapie, die aufgrund falscher Befunde eingeleitet wird, fördere beispielsweise ungezielte Antibiotika-Therapien mit der Folge, daß einige Infektionserreger wegen Resistenzentwicklung nicht mehr therapierbar sind.
Eine weitere Gefahr für die Qualität der Untersuchungsbefunde sieht die DDG in der Verminderung des Laborfachpersonals. Kaum ein Kliniker, so die DDG, sei heute noch in der Lage, das gesamte Spektrum der Laboratoriumsmedizin umfassend zu beherrschen. Deshalb sei die Anwesenheit von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie/Hygiene oder von speziell weitergebildeten Naturwissenschaftlern und MTA-Fachpersonal vor Ort aus den unterschiedlichen Bereichen der klinischen Diagnostik notwendig.
Die Deutsche Diagnostika Gruppe weist außerdem darauf hin, dass sich die Kosten in der Labormedizin ohne Qualitätsminderung weder durch komplette Auslagerung in weit entfernte Laboratorien, noch durch die Einstellung von Hilfs- anstelle von Fachpersonal oder durch unzulässig verkürzte Untersuchungszeiten von aufwendigen manuellen Untersuchungen, wie z. B. Mikroskopie, reduzieren lassen. Ganz im Gegenteil führten solche Einsparungsmaßnahmen notgedrungen zur Minderung der Befundqualität, zu Fehlbefunden und zu negativen Auswirkungen auf den Heilungsprozess bis hin zur Gefährdung von Patientenleben und letztendlich auch zu Kostenerhöhungen. Um diese Fehlentwicklung zu stoppen ist es notwendig, dass sowohl die Krankenhaus- wie auch die niedergelassenen Laboratorien erhalten bleiben, um eine ortsnahe Laboratoriumsmedizin weiterhin zu gewährleisten.
Rückfragen an:
DDG Deutsche Diagnostika Gruppe Telefon: 06421/3 27 66 Telefax: 06421/3 27 67 Lindenweg 1 35041 Marburg
Die Deutsche Diagnostika Gruppe e. V. ist ein Zusammenschluss von 18 Behörden, wissenschaftlichen Berufs- und Fachverbänden sowie von Herstellerorganisationen. Laut Satzung hat sich die DDG zur Aufgabe gestellt, die Qualität der Laboratoriumsmedizin zum Nutzen der Patienten weiter zu entwickeln. Seit ihrer Gründung im Jahr 1982 arbeitet sie als neutrales Beratergremium für Bundes- und Landesministerien sowie für Selbstverwaltungsorgane von Krankenkassen und Ärzteschaft.
Pressemitteilung - November 2002
Deutsche Diagnostika-Gruppe besteht 20 Jahre
Frankfurt - Die Deutsche Diagnostika-Gruppe (DDG) feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Der Zusammenschluss von 20 Behörden, wissenschaftlichen Berufs- und Fachverbänden sowie von Herstellerorganisationen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1982 Reputation als neutrales Beratungsgremium von Bundes- und Landesministerien sowie der Selbstverwaltungsorgane von Krankenkassen und Ärzteschaft erworben.
Die Sachkenntnis der in Frankfurt ansässigen DDG, zu der beispielsweise das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, aber auch das DIN Deutsches Institut für Normung gehören, ist immer dann gefragt, wenn im Bereich der Labordiagnostik Gesetze oder Verordnungen geplant oder verändert werden sollen. So hat die DDG am Medizinproduktegesetz mitgewirkt, aber auch warnend ihre Stimme erhoben, als sich Krankenkassen und Ärzteschaft 1999 auf die Budgetierung laborärztlicher Leistungen verständigten.
Richtschnur ihrer Arbeit und ihrer öffentlichen Äußerungen ist das Satzungsziel der DDG, die Weiterentwicklung der Qualität in der Laboratoriumsmedizin zu fördern. Dieses Ziel verfolgt die Deutsche Diagnostika-Gruppe nicht nur auf politischem Feld. Die DDG arbeitet international an der Standardisierung von Diagnoseverfahren sowie der Normung mit. Sie ist deutscher Ansprechpartner entsprechender ausländischer Organisationen. Sie entwickelt Richtlinien, beispielsweise die "Grundsätze zur guten analytischen Praxis in medizinischen Laboratorien" oder arbeitet an ihnen mit, wie etwa an den Richtlinien der Bundesärztekammer zu Ringversuchen in der Infektionsserologie.
DDG-Vorsitzender Dr. Jürgen Knoop, Marburg, zieht eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit. Sie habe zur Versachlichung der fachlichen wie der politischen Diskussion beigetragen und den Stellenwert der Labordiagnostik im Gesundheitswesen gestärkt.
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